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K

Kaltgärung
vor allem bei modernen Weißweinen praktizierte Gärmethode, nach der die Moste bei 14 bis 18 Grad Celsius langsam vergoren werden, um duftige, frische und jung trinkbare Weine zu bekommen.

 

 

 

Kernig
Bezeichnung für einen Wein mit kräftiger Säure, der Festigkeit, Biß und Kern hat, aber noch nicht auf dem Höhepunkt seiner Entwicklung ist.

 

 

 

Klingelberger
Rebsortenbezeichnung für Riesling in der Ortenau.

 

 

 

Körperreich
Eigenschaft eines extraktreichen Weins.

 

 

 

Korken
Flaschenverschluß aus der Rinde der Korkeiche (Quercus suber). Sie wächst vor allem in Portugal, Spanien, auf Sardinien und in Nordafrika. Die Rinde wird, nachdem sie vom Baumstamm gelöst ist, ein halbes Jahr gelagert, dann gekocht, gebleicht und desinfiziert, bevor der eigentliche Korken herausgestanzt wird. Die Haltbarkeit eines Korkens beträgt, je nach Luftfeuchtigkeit im Keller, mindestens 25 Jahre. Danach muß eine Flasche gegebenenfalls neu verkorkt werden.

 

 

 

Korkgeschmack
Das Naturprodukt Kork ist eigentlich geruchs- und geschmacksneutral. Denoch kann es den Weingeschmack unangenehm beeinflussen. Der Wein riecht dann modrig, staubig

 

 

 

Kohlensäuremazeration
Methode, um Farbe und Frucht zu intensivieren. Ungepreßte, ganze Trauben werden unter Sauerstoffabschluß mit Kohlensäure enzymatisch vergoren. Typisch ist die Kohlensäuremazeration für den Beaujolais.

 

 

 

Kurz
Wein ohne nennenswerten Geschmacksnachhall, wird gerügt als "kurz im Abgang".

 

L

 

Landwein
in der Regel ein einfacher, süffiger, mehr oder minder trockener Wein. Nach dem Europäischen Weingesetz muß Landwein einen höheren Mindestalkoholgehalt aufweisen als Tafelwein, unterliegt aber nicht den strengen Anforderungen wie für Qualitätsweine

Lang
Wein, der im Geschmack lange nachklingt, das wird gelobt als ,,langer Abgang".

 

 

 

Leicht
Eigenschaft eines Weins mit niedrigem Alkoholgehalt.

 

 

 

Lese
Weinernte

 

 

 

Lesetechnik
Im Qualitätsweinbau gelten verschiedene Lesezeitpunkte und -formen. Vorlese (Auslese frühreifer oder verfaulter Trauben), Hauptlese (Einbringen vollreifer Trauben), gestaffelte Lese (in mehreren Durchgängen), selektive Lese (Auslese edelfauler Trauben oder Traubenteile), negative Auslese (Auslese fauler Trauben vor der Lese), positive Auslese (Auslese gesunder oder edelfauler Trauben).

 

 

 

Löß
Besonders fruchtbare, mineralische Flugsand-Ablagerung aus der Eiszeit. Der poröse, kalkhaltige Löß speichert die Feuchtigkeit sehr gut, was dem Wasserhaushalt der Reben und dem Nährstofftransfer dient. In Baden ist die Lößdecke am Kaiserstuhl, Tuniberg und im Breisgau charakteristisch.

M

Maderisiert
Ausdruck für Weine, die ihren Höhepunkt überschritten haben, oxydiert sind und dabei einen unfrischen, süßlichen, oft an Maggikraut erinnernden Duft verströmen.

 

 

 

Magnum
Weinflasche mit 1,5 Liter Inhalt.

 

 

 

Maische
in der Traubenmühle für die Gärung zerquetschte Trauben.

 

 

 

Maischegärung
Klassisches Rotweinbereitungsverfahren. Durch die Vergärung des Mostes gemeinsam mit den Beerenhäuten werden Farb- und Gärstoffe gelöst.

 

 

 

Maloklatische Gärung
auch Milchsäuregärung oder biologischer Säureabbau (BSA), Umwandlung der aggressiven Apfelsäure in die mildere Milchsäure.

 

 

 

Mazeration
Herauslösen von Farbe und Frucht aus Beerenhaut und Fruchtfleisch

 

 

 

Milchsäuere
Eine der wichtigsten Fruchtsäueren im Wein.

 

 

 

Most
Unvergorener Traubensaft.

 

 

 

Mineralisch
Duft- und Geschmackseindruck bei Weinen (zum Beispiel bei Riesling, Chenin blanc, einigen Weißburgundern und Chablis).

 

 

 

Mostgewicht
Spezifisches Gewicht des Traubenmostes, ausgedrückt in Öchslegraden. Sie basieren auf dem Zuckergehalt des Mostes.

 

 

 

Moussieren
Das Prickeln des Weines unter Einfluß von Kohlensäuere; die Schaumbildung und das Perlen beim Sekt.

 

 

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